Der Autor

Autor

Eckehard Bamberger, geboren 1931, studierte in Innsbruck Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Philosophie. 1960 gründete er die Österreichische Phonothek als nationales Medienarchiv für Ton- und Bilddokumentation.

Publikationen: Die Österreichische Phonothek, 25 Jahre Tondokumentation 1960-1985. Mitverfasser der Chronik „Schwanenstadt“ zur 350-Jahr-Feier der Stadterhebung, herausgegeben von der Stadtgemeinde Schwanenstadt 1977.

Schon von Jugend an war der Autor in verschiedenen katholischen Organisationen tätig. Um sein persönliches Gottesbild weiterzuentwickeln, besuchte er an der theologischen Fakultät der Universität Innsbruck Vorlesungen der Brüder Karl (Konzilstheologe) und Hugo (Kirchenhistoriker) Rahner, um den christlichen Glauben von seiner theologisch-wissenschaftlichen Seite tiefer zu verstehen.

Die intensive Auseinandersetzung mit religiösen Fragestellungen wurde zum Ausgangspunkt für viele seiner Vorträge.

Gedanken des Autors zu Psalm 1

Vielerorts zerbröckelt der christliche Glaube in Europa, dem einstmaligen Zentrum der globalen Christianisierung. Heute geraten selbst tiefgläubige Menschen in schwere Glaubenskrisen, sodass sich viele von Jesus Christus abwenden und nur mehr den bequemen, der Welt zugewandten Weg gehen wollen. Diese zu ermutigen dem Leben seinen religiösen Sinn wieder zurückzugeben, ist das Anliegen dieses Buches. Die Zukunft der Christen in Europa wird davon abhängen, den Atheismus unserer Zeit nicht als ein unabwendbares Schicksal hinzunehmen. Der Autor geht den Ursachen eines in dieser Größe noch nie dagewesenen Glaubensverlustes nach und fragt nach der Verantwortlichkeit für die Entchristlichung unserer Gesellschaft.